Sterbehilfedebatte in Frankreich
Freitag 14. März 2008 von Michael C. Neubert
Darf ein Mensch sterben, weil ihm sein Leben unerträglich ist? In Frankreich ist die Diskussion um die aktive Sterbehilfe neu entbrannt. Vor einem Gericht in Dijon will Chantal Sébire, 52 Jahre alt, ihr Recht auf einen selbstbestimmten Tod erstreiten. Von ihren Kindern ließ sie sich am Donnerstag zum Tribunal de Grande Instance in Dijon bringen.
hr Anblick ist herzzerreißend. Nicht weil ihr Gesicht so entstellt ist, das wäre für Chantal Sébire kein Grund zu sterben, sondern weil man die Schmerzen ahnt. Madame Sébire, 52 Jahre alt, leidet so fürchterlich, dass sie nicht mehr leben will.
In einem Appell hat sie Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy angefleht, dass ihr zum Tod verholfen werde. Sie hält es nicht mehr aus, selbst stärkste Medikamente bringen keine Linderung, unablässig wächst der Tumor. “Ich fühle mich buchstäblich aufgefressen vom Schmerz”, sagt sie.
Quelle: SZ
via Handakte
Nachtrag: siehe auch den umfangreichen Beitrag bei Spiegel Online
Dieser Beitrag wurde erstellt am Freitag 14. März 2008 um 11:18 und abgelegt unter Aktuelles. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.
Dienstag 18. März 2008 um 15:35
[...] « Sterbehilfedebatte in Frankreich [...]