Patiententestament

Patientenverfügung – Vorsorgevollmacht – Sterbehilfe – Neue Ethik

Archiv für März, 2008

Dignitas leistet Sterbehilfe durch Ersticken

Dienstag 18. März 2008 von Michael C. Neubert

Die schweizer Sterbehilfeorganisation Dignitas verwendt nicht mehr das verschreibungspflichtige Medikament Natriumpentobarbital sondern der “Patient” stülpt sich einen Plastiksack über den Kopf in den Helium eingeleitet wird . Dann inhalieren sie – und ersticken. Ein qualvoller Tod.

Da Heilium nicht verschreibungspflichtig ist, kann so die Mitwirkung eines Arztes umgangen werden. Fraglich ist, ob Dignitas nicht auch lieber mit Ärtzten zusammenarbeiten würde, aber keine dazu bereiten Ärzte findet.

Nach Frankreich ist nun auch in der Schweiz erneut eine heftige Diskussion um die Sterbehilfe ausgebrochen. Gefordert werde klare Regeln für die Sterbehilfe und ein entsprechendes Gesetz, nicht aber ein Verbot.

Dazu auch bei Spiegel Online

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Sterbehilfedebatte in Frankreich

Freitag 14. März 2008 von Michael C. Neubert

Darf ein Mensch sterben, weil ihm sein Leben unerträglich ist? In Frankreich ist die Diskussion um die aktive Sterbehilfe neu entbrannt. Vor einem Gericht in Dijon will Chantal Sébire, 52 Jahre alt, ihr Recht auf einen selbstbestimmten Tod erstreiten. Von ihren Kindern ließ sie sich am Donnerstag zum Tribunal de Grande Instance in Dijon bringen.

hr Anblick ist herzzerreißend. Nicht weil ihr Gesicht so entstellt ist, das wäre für Chantal Sébire kein Grund zu sterben, sondern weil man die Schmerzen ahnt. Madame Sébire, 52 Jahre alt, leidet so fürchterlich, dass sie nicht mehr leben will.

In einem Appell hat sie Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy angefleht, dass ihr zum Tod verholfen werde. Sie hält es nicht mehr aus, selbst stärkste Medikamente bringen keine Linderung, unablässig wächst der Tumor. “Ich fühle mich buchstäblich aufgefressen vom Schmerz”, sagt sie.

Quelle: SZ

via Handakte

Nachtrag: siehe auch den umfangreichen Beitrag bei Spiegel Online

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